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Die Spuren meiner Mutter

Titel: Die Spuren meiner Mutter

Originaltitel: Leaving Time, 2014 bei Ballantine Books

Autor: Jodi Picoult

Übersetzer: Elfriede Peschel

Verlag: Penguin

Erscheinungsdatum: 2017

Format: Taschenbuch

Preis: 10,00€

ISBN: 978 3328101451

 

Verlag: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Spuren-meiner-Mutter/Jodi-Picoult/Penguin/e514896.rhd

 

Autorin: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Spuren-meiner-Mutter/Jodi-Picoult/Penguin/e514896.rhd#vita

 

 

 

"Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung."

 

 


Bevor ich überhaupt das erste Wort in diesem Roman gelesen habe, war ich total von der Haptik des Covers begeistert, es fühlt sich ledrig an, so wie ich mir Elefantenhaut vorstelle.

 

Picoult´s Roman ist die bewegende Geschichte von Jenna, einem 13 Jährigen, sehr intelligentem und reifem Mädchen auf der Suche nach ihrer Mutter Alice.

Alice ist vor 10 Jahren spurlos nach einem Unfall im Elefantenreservat verschwunden. Jenna´s Vater liegt seit diesem Tag in einer psychatrischen Einrichtung, in einem Zustand, der es unmöglich macht mit ihm über Alice zu sprechen und sie selber wohnt bei ihrer Oma.

Erinnerungen an ihre Mutter hat Jenna kaum, vieles weiß sie aus Notiz- und Tagebüchern ihrer Mutter. Diese gibt es bergeweise von Alice, denn als Elefantenforscherin hatte sie einiges zu notieren, das Verhalten, und insbesondere die Gefühle der Dickhäuter, als Leser erfährt man sehr viel über die emotionale Welt der Tiere, vor allem ihr Trauerverhalten wird beschrieben.

Neben diesen Personen gibt es noch Serentity, ein Medium, die eigentlich keines mehr ist, denn die Geister haben sie verlassen und was sie heute tut ist Jahrmarktskunst und Virgil, ein Privatdetektiv, der schon mal bessere Zeiten hatte und für den Alice´ Verschwinden ein wunder Punkt in seiner Karriere ist.

 

In die Geschichte zu finden, fiel mir sehr leicht. Picoult hat eine ausgesprochen flüssige, leichte und bildhafte Sprache. Durch die Kapitellängen war es auch nicht anstrengend zwischen den Personen zu wechseln, denn kapitelweise wechseln sich Jenna, Alice, Serenitiy und Virgil in Ich-Perspektive ab ihre eigene, aber auch die gemeinsame Geschichte zu erzählen. Alles sehr starke und gut ausgearbeitete Charaktere.

 

Ich fand das Buch sehr interessant, vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Mir waren die Elefanten und das Übersinnliche teilweise zu viel. Das Ende war für mich nicht überraschend und auch sonst fehlte es mir zwischendurch etwas an Spannung.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, lebendig, sehr bildhaft, leicht und den jeweiligen Personen angepasst.

Für Elefantenfans und Fans von Übersinnlichem, gepaart mit Familiengeschichte und gut ausgearbeiteten Charakteren eine Leseempfehlung.